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Eine Handvoll Glauben:
Die fünf Grundwerte
der "Kirche ohne Turm"
Leitsatz:
"Wir sind eine Gemeinde, die es Menschen aller Generationen
leicht machen will, Christus mit allen Sinnen zu erleben und
sich mit ihren geistlichen Gaben einzubringen."
1. Gästeorientierung
Der biblische Missionsauftrag, nachdem wir Menschen zu Jüngern
machen sollen, hat in unserer Gemeinde oberste Priorität und
findet ihren Ausdruck in einer liebevollen Gästeorientierung
(Mt. 28, 18-20: "Geht hin in alle Welt...").
Gästeorientierung im Bereich Gottesdienstgestaltung:
- in Gestalt und Gestaltung der Räumlichkeiten
- in einer Atmosphäre des Willkommens und der Annahme
- in zeitgemäßer Musik
- in der Gestaltung des Gottesdienstes (gästeorientierte,
thematische und zeitgemäße Predigten)
- in Zielgruppengottesdiensten (Familiengottesdienste, Gottesdienst
für Werktätige)
- in Einsatz von Medien und neuen Verkündigungsformen
- in besonderen Gästegottesdiensten
- in Gemeindestunden, die zur Mitgliedschaft einladen
- in der Sprachregelung: Gäste statt Fremde, Anrede: Vor- und
Nachnahmen, Suchende statt Verlorene
- in unserer konfessionell offenen Präsentation nach außen (wir sprechen von der
"Kirche ohne Turm" als
Evangelische Freikirche statt von Baptisten)
Ideen für andere Bereiche:
Kleingruppen
- in Glaubenskursen, in Hauskreisen für "Neue"
Kinderkirche
- in Kinder- & Familienfesten mit Hüpfburg und Wettspielen auf
dem Gemeindegelände
- in besonderen Veranstaltungen, die auf eine Einladung zum Glauben
an Jesus hinführen
Senioren
- in einem regelmäßigen Seniorencafé
Teens & Jugend
- in kreativen, offenen und glaubenseinladenden Formen
Öffentlichkeitsarbeit
- in der Nutzung
unterschiedlicher Medien, um entkirchlichte Menschen
anzusprechen
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2. Anbetung
Gott anzubeten soll in unserem persönlichen Leben
wie auch in gemeindlichen Zusammenkünften in ganz
unterschiedlichen Formen zum Ausdruck kommen
(Mk. 12,30: "Gott mit allen Kräften lieben" und Eph. 1,3-6: "Etwas zum
Lobpreis seiner Gnade sein").
Anbetung im Bereich Gottesdienst:
- in Gottesdiensten die zum Lobpreis und Anbetung anleiten
- in der Dekoration im Gottesdienst als Form von Anbetung verstehen
- in kreativen Formen (Theaterstücke, Pantomime, etc.) die Menschen in
die Anbetung Gottes führen
Ideen für andere Bereiche:
Kleingruppen
- in der Förderung einer Anbetungskultur (Gebets- und
Lobpreisseminare)
Teens & Jugend
- in der Art der gemeinsamen Gebetszeiten (mehr als nur ein
kurzes Gebet)
- in kreativen Formen wie Tanzgruppe oder Teenie-Band
Kinderkirche
- in dem Kinder zum persönlichen Beten herausfordert werden
3. Geistliches Wachstum
Menschen sollen in allen Bereichen der Gemeindearbeit im Glauben
wachsen können! Geistliches Wachstum geschieht dort, wo Menschen
in ihrer Gottesbeziehung sicherer und in ihren Beziehungen
liebevoller werden
(Mt. 16,24 und Lk. 14,33:
"Konsequente Nachfolge").
Geistliches Wachstum im Bereich Gottesdienst:
- in Glaubensstärkenden Themen
- in persönlichen Zeugnissen
- in dem das Abendmahl als "glaubensstärkendes Element" im
Gottesdienst ausbaut wird
Ideen für andere Bereiche:
Kleingruppen
- in dem regelmäßiger Austausch mit anschließendem Gebet
geschieht
- in Gebetspartnerschaften
- in Seminaren
Kinderkirche
- in dem Kinder zur Fürbitte ermutigt werden, kreative Formen
gefunden werden, mit dem Bibeltexte auf den Alltag übertragen können
Senioren
- in Veranstaltungen, die den Glauben bestätigen und Senioren
ermutigen
Teens & Jugend
- in Teenie-Hauskreisen, die zum Bibellesen und Gebet anregen
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4. Gemeinschaft
Liebe, Annahme und Vergebung soll unser Miteinander prägen.
Wir wollen bereit sein, den Menschen, die Gott zu uns führt,
unsere Freundschaft anzubieten
(Joh.13, 34-35 "Menschen erkennen die Jünger Jesu an der Art
ihre Umgangs miteinander").
Gemeinschaft im Bereich Gottesdienst:
- in der Moderation
- in persönlichen Zeugnissen
- in kreativen Formen des Abendmahls
Ideen für andere Bereiche:
Kleingruppen
- in der Offenheit für Nöte und Probleme anderer, in der
Offenheit für „Neue“
Gemeindefeste
- in kreativen Formen, die es Menschen leicht machen sich
kennenzulernen
Kinderkirche
- in Gruppenelementen, die Freundschaften & Beziehungen der Kids
untereinander vertiefen
Teens & Jugend
- in Formen, die Beziehungen vertiefen, z.B. gemeinsam Kochen,
Übernachten
Senioren
- in kreativen Formen, die den alltäglichen Bedürfnissen älterer
Menschen begegnen
5. Gesellschaftsbezug
Unsere Angebote sollen immer den Menschen als geistliches und
soziales Wesen im Blick haben. Dort wo wir Nöte erkennen, wollen
wir ihnen nach unseren Kräften und Möglichkeiten begegnen.
(Jer. 29,7: "Das Beste der Stadt suchen"; Mt. 20,26 "Dienen
statt bedient werden"; 1. Tim. 2, 1+2: "Treue Fürbitte für die
Obrigkeit").
Gesellschaftbezug im Bereich Gottesdienst:
- in Predigtthemen
- in der Ausrichtung unserer Gottesdienste auf Familien mit Kindern
- in kreativen Formen, in denen die Alltagswelt der Zuhörer
einbezogen wird (Theatergruppe, etc.)
- in der Art unseres Musikstils, der sich an zeitgemäßer Mainstreammusik orientiert
Ideen für andere Bereiche:
Kleingruppen
- in unterschiedlichen Ausrichtungen:
z. B. Selbsthilfegruppen, die sich an Nöten orientieren oder Kleingruppen, die sich an Vorlieben orientieren (Musik,
Bibel, Lebensthemen)
Kinderkirche
- in der Nutzung von Material, dass sich am Lebenshintergrund der
Kids orientiert
Teens & Jugend
- in Lebenshilfeangeboten: Schularbeiten-hilfe, Rückzugsmöglichkeiten usw.
Öffentlichkeitsarbeit
- im Kontakt zu
öffentlichen Personen der Stadt, Wahrnehmungen von Einladungen
usw.
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